Pfingstlager 2008
vom 10. - 12. Mai im Jakobsbad
sao. Turnusgemäss sollte das diesjährige Pfingstlager in Zürich stattfinden, doch weil der Wiederaufbau unserer Clubhütte, welche am 25. Dezember vollständig ausgebrannt war, noch nicht abgeschlossen sein sollte, planten wir das Lager gleich nochmals im Jakobsbad. Mit nur 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einem 7-köpfigen Leiterteam war es für einmal auch für die Leiter ein fast schon erholsames Lager, nicht zuletzt auch Dank der sorgfältigen Planung und der aufwändigen Vorbereitungen durch das Appenzeller Leiterteam. Dass sich der Hüttenwirt Toni für die Organisation der Mittagsverpflegung zu Verfügung stellte und sich gleich an allen drei Tagen hinter den Herd stellte, war die Krönung unseres Flohnerdaseins.
Das strahlende Wetter wurde nur durch ein kurzes aber heftiges Gewitter am Sonntag-Nachmittag unterbrochen. Zu dieser Zeit trainierte die eine Gruppe auf dem Platz. Schnell wurden sämtliche Hundeboxen ins Trockene gebracht und dann flüchteten sich alle ins Clubhaus. Die andere Gruppe trotzte dem Gewitter im Fährtengelände. Mit Katrin Widmer konnten wir eine ausgewiesene Fachfrau für die Instruktion der Hundeführer mit bereits angelernten Fährtenhunden gewinnen. Zuerst beobachtend und dann mit klaren Anweisungen und guten Erklärungen konnte Katrin den Jugendlichen in der Ausbildung ihrer Hunde einen grossen Schritt weiter helfen.
Appenzell sucht den Superhund
Unter diesem Motto wurden den Teams über die drei Tage verteilt verschiedene Aufgaben gestellt. Nach einer kurzen Trainingssequenz galt es dann, seinen Top Dog der kritischen Jury zu präsentieren. Schauspielerisches Talent, Ausstrahlung, Kreativität und Talent wurden gleichermassen bewertet. Nachdem zum Schluss jeder junge Hundetrainer ein Statement abgeben durfte, warum gerade SEIN Hund zum Top Dog gewählt werden müsse, gab die Jury schliesslich ihren Entscheid bekannt: Zum Top Dog gewählt wurde Jolene-Juliet topdog of beechgrove. „Nomen est omen“, kann man da nur sagen.
Wagnis Seilpark
Noch viel höher hinaus, nämlich bis auf 16 m über den Boden, wollten jene, welche den freiwilligen Einstieg in den Seilpark wagten. In einer Zeit von 2-4 Stunden haben sie bis zu 52 Kletterelemente auf einer Länge 945 Metern absolviert. Einzelne haben dabei beträchtliche Ängste überwunden und dürfen stolz auf ihre Leistungen sein. Weil sich nicht das gesamte Leiterteam einer Sache anvertraut, die nicht nur einen, sondern gar zwei Haken hat, hat sich Thomas Zimmermann zur Verfügung gestellt und das Leiterteam bei der Begleitung der Waghalsigen unterstützt.
„Das beste aller bisherigen sieben Pfingstlager“, attestierten mir einige Lagerteilnehmer, ist am Montag-Nachmittag zu Ende gegangen. Ein Dank gebührt allen, die zum Gelingen dieses tollen Lagers beigetragen haben.