In Erinnerung an Joseph Joller
Traurig nehmen wir Kenntnis davon, dass sich der Lebenskreis von Joseph am 31. Juli 2009 im Alter von knapp 77 Jahren geschlossen hat.
Joseph hinterlässt eine grosse Lücke als Mensch aber auch als Förderer der Jugendarbeit bei der SKG. Wir wollen sein Werk in der SKG weiter pflegen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Als Jugend und Hund noch in den Kinderschuhen steckte, übernahm Joseph 1994 die Führung und leitete eine nationale Projektgruppe von 17 Personen bis er ein Jahr später vom ZV der SKG offiziell zum Präsidenten der neu gegründeten Kommission Jugend und Hund ernannt wurde. Diese kümmerte sich fortan um die Ausbildung von Jugend und Hund Leiterinnen und Leitern und trieb die Jugendförderung voran.
Auch nachdem Joseph das Präsidium im Jahr 2000 an Ueli Luginbühl übergeben hatte, wirkte er noch bis 2007 als Kursleiter und führte die angehenden Leiterinnen und Leiter in die Welt des Junior Handlings ein. Für diese Kurse war ihm kein Weg zu weit, keine Fahrt zu aufwändig und selbst als er einmal schwer erkrankt war, schleppte er sich an einen Kurs in Appenzell, denn zuverlässig und pflichtbewusst, wie er war, wollte er den Organisatoren keine kurzfristige Absage erteilen.
Seine Kurse waren stets sorgfältig vorbereitet und das Kursmaterial umfangreich und anschaulich. Mit Herzblut vermittelte er den auszubildenden Leiterinnen und Leitern, wie Jugendliche und ihre Vierbeiner zusammenzubringen sind. Das Wort „Telepathie“ sollte ihnen nicht mehr aus dem Sinn gehen und regte so manche Gruppe zu nachhaltigen Gesprächen an.
Dem
Wandel der Zeit entsprechend konnte Joseph die jungen Hundesportler in den
letzten Jahren mehr und mehr für seine einfühlsame, mentale Art der
Tierkommunikation gewinnen. Es scheint, dass seine Botschaft eine grosse
Verbreitung erfahren hat und längst nicht nur im Ausstellungswesen Anwendung
findet.
Wir sind sehr traurig, Joseph dass du uns verlassen hast.
Der Samen aber, den du in der Jugendarbeit gelegt hast, wird weiter wachsen und gedeihen und du wirst in seiner Frucht weiter leben.
Sandra Altorfer